Denkzettel #5 – Nein, Eure Suppe ess’ ich nicht

Denkzettel #5

2025

ISSN 2943-3371

Format 42 x 63 cm

Sonderfarbe auf RC Papier

PREIS 5 EUR

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Ungefähr 60% der Nahrung in den USA stammt aus hochverarbeiteten Lebensmitteln. In Großbritannien sind es über 50%, in Deutschland knapp darunter, in Österreich »nur« 35%. Hochverarbeitete Lebensmittel sind eine Errungenschaft der Industrialisierung und Lebensmitteltechnologie: meist lange haltbar, schnell zuzubereiten oder sofort zu essen, oft günstiger als frische Produkte und sie schmecken einfach gut. Die Folgen von übermäßigem Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel sind klar bewiesen und den meisten bekannt: Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lebererkrankungen, aber auch Demenz, Angstzustände, Depressionen und andere psychische Erkrankungen, letztere insbesondere bei jungen Menschen.

Was empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin folglich? Mehr selbst kochen? Weniger verarbeitete Lebensmittel kaufen? Die eine richtige Lösung wird es wohl kaum geben. Das sollte uns aber nicht davon abhalten, für Einsicht und politische Veränderung zu kämpfen. Ziel des Textes ist, ein Bewusstsein zu schaffen, weg vom individuellen Versagen hin zu einer gesellschaftlichen Verantwortung. Wir brauchen große, nationale und globale Maßnahmen, Regeln, Verbote und Steuern.